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Piazza del Popolo Rom

Rom

Rom Zahlen und Fakten

Einreisebestimmungen:

Gültige ID oder Reisepass

Impfungen:

Keine vorgeschrieben

Zeitverschiebung:

Keine zur Schweiz

Sprache:

Italienisch, Englisch verbreitet

Währung:

Euro oder mit EC/Kreditkarte

Reisezeit:

Frühling und Herbst

Wir waren Ende Oktober hier und hatten noch sehr warmes Wetter mit ca. 25 Grad, aber deshalb hatte es auch immer noch sehr viele Touristen. Ostern allenfalls weniger geeignet, da es dann überall immer sehr voll ist und sehr viele Touristen aufgrund der Papstmesse hat.

Wo liegt Rom?

Rom ist die Haupstadt von Italien und liegt ungefähr in der Mitte von Italien. Das Mittelmeer ist nur ca. 30km entfernt.

Rom Highlights

zwischen Antike und italienischem Flair

Inhaltsverzeichnis

Anreise Rom

Rom's Innenstadt

  • Piazza Navona

  • Pantheon

  • Trevi Brunnen

  • Via del Corso

  • Spanische Treppe

  • Villa Borghese Stadtpark

  • Trastevere Viertel

  • Engelsburg

  • Mein Geheimtipp: Welcome to Rome

 

Unsere Touren in Rom

  • Kolosseum mit Forum Romanum
    & Palatin Hügel

  • Vatikanstaat

  • Kapuzinergruft mit
    Katakomben Calixtus

Restaurant Tipp Rom

Unterkunft in Rom

 

Kostenbeispiele Rom

Wie kommst du in Rom von A nach B?

Anreise Rom

Die Swiss* fliegt täglich direkt von Zürich nach Rom Fiumicino, die Flugdauer beträgt dabei knapp 1.5 Stunden. Als Alternative fliegt die Easyjet an einigen Tagen pro Woche ab Basel. Mit dem Zug dauert die Reise von Zürich nach Rom via Mailand ca. 7 Stunden.

Nach der Ankunft am Flughafen Rom Fiumicino gibt es mehrere Möglichkeiten, um ins Zentrum zu gelangen. Da wir zu dritt unterwegs waren, haben wir uns für ein Taxi entschieden. Dieses kostete 50 Euro pro Strecke (Stand: 2023) und benötigte ca. 40min. Der Leonardo Express Zug fährt  ungefähr alle 15min ins Zentrum zur Rom Termini Station und  kostet 14 Euro pro Person pro Strecke. Die günstigste Variante ist der Bus für 6 Euro pro Person, benötigt dafür aber auch am längsten.

Rom's Innenstadt

Rom, die ewige Stadt. Rom ist geprägt von unglaublich viel Geschichte und unzähligen Sehenswürdigkeiten. Das Kolosseum, das Pantheon und das Forum Romanum sind nur einige davon. Um einen noch besseren Einblick in die uralte Geschichte Roms zu bekommen, habe ich auch einen tollen Tipp: das 3D Welcome to Rome Museum. Dazu später mehr.

Rom ist aber auch eine sehr hektische Stadt und aufgrund der vielen Menschen oft ziemlich überfüllt und anstrengend. Die Menschen wirken teilweise, vor allem in den Restaurants, etwas überheblich und für den Service wird Trinkgeld oft direkt erwartet und auch erwähnt. In der Innenstadt gibt es neben den unzähligen Restaurants auch sehr viele Taschenläden, Souvenirshops, Schmuckgeschäfte mit Murano Glas und Boutiquen.

Piazza Navona

Unser Hotel befand sich an der Piazza Navona, die sehr zentral in der Innenstadt liegt und ein idealer Ausgangspunkt ist, um die vielen umliegenden Sehenswürdigkeiten zu erkunden. Auf der Piazza Navona selbst gibt es mehrere Brunnen, die barocke Kirche Sant'Agnese in Agone sowie zahlreiche Restaurants und Souvenirshops. Rund um die Piazza Navona und generell in der Innenstadt findet man immer wieder schöne Boutiquen und gemütliche Osterien.

Pantheon

Das Pantheon liegt nur wenige Gehminuten von der Piazza Navona entfernt Es gilt als eines der am besten erhaltenen Bauwerke der Antike und ist mittlerweile fast 2000 Jahre alt. Seit Juli 2023 ist der Eintritt nicht mehr kostenlos, sondern kostet 5 Euro und man muss oft mit längeren Warteschlangen am Eingang rechnen. Man kann das Pantheon entweder im Rahmen einer Führung besichtigen oder mit einem Audioguide auf eigene Faust entdecken. Ganz in der Nähe befindet sich zudem die leckere Gelateria della Palma, die mit über 150 Eissorten eine grosse Auswahl bietet.

 

Trevi Brunnen

Der Trevi-Brunnen liegt wiederum nur wenige Gehminuten weiter entfernt. Er ist der grösste Brunnen Roms und einer der bekanntesten weltweit, was entsprechend sehr viele Menschen anzieht. Im Viertel Trastevere gibt es übrigens ebenfalls einen sehr schönen Brunnen mit toller Aussicht über Rom, der noch als kleiner Geheimtipp gilt - dazu später mehr. Der Trevi Brunnen wird stark von der Polizei bewacht und wir haben immer wieder Trillerpfeiffen um uns herum gehört. Der Brunnen ist beeindruckend gestaltet und der Legende nach bringt es Glück, eine Münze über die Schulter hineinzuwerfen. Diese Münzen werden jede Nacht eingesammelt und an eine italienische Wohltätigkeitsorganisation gespendet. Neu ist ausserdem, dass man für den Zugang in die erste Reihe direkt am Brunnen Eintritt zahlen muss, wenn man ganz nach vorne möchte.

Es gibt zudem die Möglichkeit, das unterirdische Wasserreservoir unter dem Trevi Brunnen zu besichtigen und zu sehen, woher das Wasser kommt. Der Eingang ist etwas versteckt und liegt ein paar Meter vom Trevi Brunnen entfernt. Der Name des Äquadukts lautet Vicus Caprarius.


 

Via del Corso

Vom Trevi Brunnen sind es nur ein paar Gehminuten bis zur Einkaufsstrasse Via del Corso. Die lebhafte Strasse führt bis zur Piazza del Popolo mit ihren beiden Zwillingskirchen Santa Maria dei Miracoli und Santa Maria in Montesanto. Entlang der Via del Corso sowie in den Seitengassen gibt es unzählige Shops. Wir haben auch einige Strassenkünstler gesehen.

 


Spanische Treppe

Die Spanische Treppe liegt ganz in der Nähe der Via del Corso auf der Piazza di Spagna. Wenn man die 138 Treppenstufen hinaufgeht, hat man einen schönen Blick über die Dächer von Rom. Dieser Ort ist ein beliebter Treffpunkt und deshalb meist sehr gut besucht. Rund um die Piazza di Spagna findet man zudem viele bekannte Modeketten.

 

 Villa Borghese Stadtpark

Oberhalb der Piazza del Popolo befindet sich mit der Villa Borghese ein grosser Stadtpark, der unter anderem eine wunderbare kostenlose Aussicht über Rom von der Terrazza del Pincio bietet. Der Park ist riesig und lädt zum entspannten Flanieren ein. Wer eine kleine Auszeit vom Stadttrubel sucht, ist hier genau richtig. Im Park gibt es unter anderem Glacestände, Cafés, Museen und sogar einen Biopark mit Zoo. Auch eine Strasse führt durch die weitläufige Anlage. Besonders bekannt ist das Landgut Galleria Borghese. Als wir dort waren, war die Parkanlage um die Villa Borghese allerdings leider geschlossen.

Trastevere Viertel

Auf der anderen Seiet des Tibers liegt das charmante Viertel Trastevere, das mit vielen kleinen, engen Gassen und zahlreichen Restaurants und Shops begeistert. Sehr empfehlenswert ist hier das Tonnarello Restaurant mit seinen typisch römischen Spezialitäten sowie die Il Gelato di Santa Marta Gelateria, wo es 2 Eissorten schon für 2.50 Euro gab.

Geheimtipp: Geniesse die Aussicht vom Brunnen Fontana Paola. Der Brunnen liegt etwas oberhalb des geschäftigen Trastevere Viertels und ist zwar nicht ganz so bekannt wie der Trevi Brunnen, aber dennoch sehr imposant und deutlich weniger überlaufen. Ausserdem hat man von hier aus eine schöne Aussicht über Rom. Wer noch etwas weiter hinaufgeht, erreicht den Hügel Gianicolo und wird mit einem noch besseren Blick über die Stadt belohnt.

Engelsburg

Die Engelsburg wurde ursprünglich im Jahr 139 als Mausoleum für den römischen Kaiser Hadrian fertiggestellt und später, ca. im Jahr 590 in eine Festung umgebaut. Zwischenzeitlich diente sie auch als Gefängnis.

Heute ist die Engelsburg als Museum zugänglich und verfügt über eine separate, kostenpflichtige Terrasse mit schöner Aussicht über Rom. Ausserdem ist sie für verschiedene Veranstaltungen, Feste und Feuerwerke bekannt. Besonders am Abend, wenn sie beleuchtet ist, wirkt sie sehr eindrücklich.

 

Mein Geheimtipp: Welcome to Rome

Das Museum ist aktuell noch ein echter Geheimtipp in Rom, relativ neu und bisher nicht überlaufen. Es zeigt die Entstehung der Stadt auf eine faszinierende und spannende Weise in 3D und vermittelt einen sehr guten Überblick über die Geschichte Roms. Die Videoprojektionen sowie die 30minütige Filmaufführung sind spektakulär umgesetzt und die Entwicklung der Stadt wird verständlich und mitreissend zusammengefasst. Einen Audioguide gibt es auch auf Deutsch.

 

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Unsere Touren in Rom

Tour 1: Kolosseum & Forum Romanum*

Kolosseum

Das Kolosseum gehört zu den berühmtesten Sehenswürdigkeiten der Welt und ist das Wahrzeichen von Rom. Die Tickets sind oft schnell ausverkauft, daher lohnt es sich frühzeitig zu buchen oder eine geführte Tour zu reservieren. Wir haben unsere Tour über einen Monat im Voraus bei Getyourguide gebucht* und hatten noch Platz für eine Führung inklusive Zugang zum gesperrten Bereich des "Arena Bodens" (dieser ist sehr schnell ausgebucht). Die Tour war auf deutsch und beinhaltete auch das Forum Romanum, wodurch wir an der langen Warteschlange vorbeigehen konnten. Übrigens, um in die unterste Etage des Kolosseum zu gelangen, muss das Ticket Monate im Voraus gekauft werden. Es gibt nur sehr wenige Anbieter im Internet, die solche Untergrund-Touren anbieten und häufig wird "nur" der Zugang zum Arena Boden beworben. Der unterirdische Bereich war bis 2018 komplett gesperrt.

Das Kolosseum, im Lateinischen ursprünglich Amphiteatrum Flavium genannt, ist eines der 7 Weltwunder und das grösste Amphitheater, das die Römer je gebaut haben. Nach dem Grossbrand in Rom im Jahr 64 nach Christus unter Kaiser Nero wurde die Stadt unter neuen Bauregeln mit grösseren Abständen wieder aufgebaut. Da Brände in der Antike ein grosses Problem waren, entstand das Kolosseum als 1. Amphitheater im Jahr 72 nach Christus vollständig aus Stein und wurde innerhalb von nur 8 Jahren fertiggestellt. Es ist rund 50m hoch und hatte im Erdgeschoss 80 Bögen, von denen heute noch Teile der ursprünglichen Struktur erhalten sind. Die vielen Löcher in der Fassade sind dabei keine Einschusslöcher, sondern Teil der späteren Bau- und Materialentnahme.

Das Kolosseum bot Platz für 50'000-60'000 Zuschauer Platz. Der Eintrittwar grundsätzlich kostenlos, allerdings benötigte man ein Ticket. Der Kaiser konnte das Gebäude über unterirdische Gänge sicher betreten. In der Arena fanden die Gladiatorenkämpfe statt, während die ersten Reihen als Logen für Senatoren mit Marmorsitzen dienten. Darunter sassen der Ritterstand / Adel, weiter oben die Oberschicht und ganz oben die ärmeren Bürger sowie alleinstehende Frauen. In der Arena gab es Falltüren und es wurden auch exotische Tiere für die Gladiatorenkämpfe eingesetzt. Die Spiele waren damals grosse Spektakel, bei denen Tiere extra gekauft und Gladiatoren gemietet wurden. Diese waren teils Sklaven, teils aber auch freiwillige Kämpfer.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Forum Romanum & Palatin Hügel
Das Forum Romanum war wie oben erwähnt auch Teil unserer geführten Tour*, welche wir im Voraus über Getyourguide gebucht haben. Dadurch konnten wir ohne Anstehen durch einen separaten Eingang hineingehen und haben während der Führung viele spannende Hintergrundinformationen erhalten.

Das Forum Romanum war das zentrale Machtzentrum des Römischen Reiches und entwickelte sich ursprünglich aus einem Marktplatz in den frühen Jahren vor Christus. Hier befinden sich unter anderem einer der 3 heute noch erhaltenen Triumphbögen sowie grosse Versammlungshallen, die auch für Gerichtsprozesse und die Verkündung neuer Gesetze genutzt wurden. Alles Wichtige des öffentlichen Lebens spielte sich an diesem Ort ab. Heute sind noch Reste eines der ältesten Tempelanlagen der Antike zu sehen, welche bei der Entstehung Roms angezündet wurde. Zudem wird oft erzählt, dass Julius Caesar hier verbrannt worden sein soll.

Oberhalb des Forum Romanums liegen die kaiserlichen Gärten sowie der Palatin Hügel. Auf den 7 Hügeln Roms gab es früher kleine Siedlungen und der Legende nach wurde Rom genau hier auf dem Palatin Hügel von Romulus gegründet.

 

Tour 2: Vatikanstaat mit sixtinischen Museen*


Im Jahr 2023 waren besonders viele Touristen unterwegs und vieles war entsprechend überfüllt, so auch der Vatikanstaat (vor allem in den sixtinischen Museen und bei der Kuppel vom Petersdom). Bei der Buchung einer Führung empfehle ich deshalb dringend eine Tour mit "Skip the Line" zu buchen, also eine Tour "ohne Anstehen". Wir hatten unsere deutschsprachige Tour über Getyourguide gebucht*. Dadurch konnten wir einen separaten Eingang nutzen und mussten nicht lange in der Schlange stehen. Dies kann sonst durchaus zwischen 1-3 Stunden dauern. Wichtig ist jedoch: Das Ticket gilt nicht für die Kuppel des Petersdoms. Auch dort muss man anstehen, selbst wenn man bereits eine Vatikanführung gebucht hat. Bei uns war es leider etwas regnerisch und trotzdem gab es eine lange Warteschlange. Nach der Führung waren wir ziemlich erschöpft, einerseits wegen den vielen Informationen und andererseits wegen der enormen Menschenmenge im gesamten Vatikan (leider haben sie keine Begrenzung der Personenanzahl). Deshalb haben wir die Kuppel schlussendlich ausgelassen.

Über den Vatikan könnte man eigentlich einen ganzen Roman schreiben. Es gibt unzählige Museen und der gesamte Staat ist zwar nur etwa 50 Hektar gross, aber extrem bedeutend. Jährlich besuchen ihn rund 60 Millionen Menschen, was im Schnitt ca. 125'000 pro Tag entspricht. Der Vatikanstaat war bis 1929 eine päpstliche Zitadelle und wurde erst dann ein unabhängiger Staat. Heute ist er eine Monarchie, regiert vom Papst, der auch dort im Kloster hinter der Basilika lebt. Seit 1506 schützt die Schweizer Garde den Papst, eine Tradition, die bis heute besteht. Rund 850 Menschen wohnen im Vatikan und besitzen die vatikanische Staatsbürgerschaft. Diese erlischt allerdings, sobald man nicht mehr für den Stadtstaat arbeitet. Ein grosser Vorteil ist, dass die Bewohner keine Steuern zahlen.

Petersplatz
Der Petersplatz vor dem Petersdom ist der grösste Platz Roms. Fast jeden Mittwochvormittag findet hier die Audienz des Papstes statt. Hier werden nach der Wahl des neuen Papstes die Stimmzettel verbrannt.

Petersdom
Der Petersdom selbst ist eine der bedeutendsten Kirchen der Welt. Der Bau der heutigen Sankt Peter Basilika begann 1506 und dauerte 120 Jahre. Mit einer Fläche von über 20'000qm gilt sie als eine der grössten Kirchen der Welt. Man sagt, dass Petrus hier unter Kaiser Nero gekreuzigt wurde und sein Grab 5m unter dem Dom liegt. Der Innenbereich der Basilika ist wirklich riesig und überwältigend.

Die Kuppel des Peterdoms wurde von Michelangelo entworfen. Der Eintritt kostet 8 Euro (Stand 2023) für den Aufstieg von 551 Treppenstufen oder 10 Euro mit einem Teilstück per Lift und danach weiterhin über 300 Treppenstufen. Von oben hat man eine beeindruckende Aussicht über Rom und den gesamten Vatikan.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Sixtinische Kapelle
Die sixtinische Kapelle ist 26m hoch und das Dach umfasst etwa 1'000qm. Im Inneren dürfen keine Fotos gemacht werden. Die Zeichnungen bzw. Freskomalerei stammen von Michelangelo, der mehrere Jahre an der Decke der sixtinischen Kapelle gearbeitet hat.

Fun Fact: Für das Bild am Altar soll Michelangelo ursprünglich über 400 nackte Figuren gemalt haben, darunter unter anderem Petrus, die Jungfrau Maria und 2 Heilige im Zentrum sowie Szenen des Paradies. Dem Papst war das jedoch zu viel, weshalb die Figuren übermalt bzw. bedecket wurden. Michelangelo gilt als einer der bedeutendsten Künstler der Renaissance.

 

 

Tour 3: Kapuzinergruft mit Katakomben Calixtus*

 

Kapuzinergruft
Auch diese Tour haben wir vorab über Getyourguide gebucht*. In der ehemaligen Klosterkirche der Kapuziner begann der Besuch zuerst mit einem Museum, begleitet von einem englischem Audioguide. Dort sahen wir unter anderem eine Karte, die zeigte, wo es überall noch Kapuziner gibt.  Dass in Italien die meisten leben war fast zu erwarten, aber sie sind tatsächlich weltweit vertreten, unter anderem auch in Australien, Neuseeland, Indonesien, Thailand und Indien. Auffällig war, dass die Schweiz sogar mehr Kapuziner hat als die Nachbarländer Frankreich und Deutschland. Am Ende des Rundgangs folgt dann das schaurige Highlight: die Kapuzinergruft. Die Gruft ist in mehrere kleine Kapellen unterteilt und überall sind Knochen und Skelette an den Wänden verbaut. Der Ort ist schon ziemlich seltsam und vielleicht mit kleinen Kindern nicht ganz so geeignet. Man darf keine Fotos und Videos machen, aber wenn man die Kapuzinergruft einmal googelt, bekommt man einen Eindruck. Vor Ort ist es jedoch um einiges faszinierender und zugleich furchteinflössender als es auf den Fotos rüberkommt.

Katakomben Calixtus
Rom hat ein 1800 Jahre altes und 20km langes unterirdisches Tunnelsystem. Insgesamt gibt es ca. 60 Katakomben in Rom. Die Katakomben Calixtus sind die grössten und hier wurden einst rund eine halbe Million Menschen begraben. Man kann noch einige Fresken aus dieser Zeit sehen. Die heilige Kirchenschrift ist griechisch, weshalb viele Namen und Inschriften in griechischer Sprache verfasst sind. Es gibt auch grössere Grabstätten, sogenannte Familiengräber, die wohlhabenderen Familien vorbehalten waren. Der Besuch ist nur im Rahmen einer geführten Tour möglich und wir waren auf Level 2 unterwegs. Es gibt mehrere unterirdische Ebenen, da vieles in 2-3 Stockwerken unter der Erde angelegt wurde. Führungen finden zu festen Zeiten und in verschiedenen Sprachen statt, auch auf Deutsch. Fotografieren ist während der gesamten Tour nicht erlaubt und die Anlage ist zudem nicht rollstuhlgängig.

 

 

Restaurant Tipp Rom

Das Essen in Italien ist einfach unglaublich lecker - egal ob frische Pasta, Pizza oder Pinsa. Zu den typischen Gerichten in Rom gehören unter anderem Cacio e Pepe (Pasta mit Pecorino Romano Käse und Pfeffer) sowie Supplí (frittierter Reisbällchen-Snack mit Käse als Vorspeise). Natürlich darf man die unzähligen Gelaterias an jeder Ecke nicht vergessen. Auch Klassiker wie Panna Cotta und Tiramisu findet man fast überall.

Was uns allerdings aufgefallen ist: In einigen Restaurants wirkte der Umgang mit Touristen kühl und teilweise auch sehr unfreundlich. Zum Beispiel wurden wir einmal um 11 Uhr aus einem fast leeren Restaurant wieder weggeschickt, weil wir "nur" Kaffee trinken wollten und noch nicht zum Mittagessen bereit waren. Ein anderes Mal wollten wir am späten Nachmittag, gegen 16.30 Uhr, einen Aperitif trinken. Wir bekamen zwar einen Platz, aber es wurde deutlich gemacht, dass der noch ziemlich verschmutzte Tisch nicht sauber gemacht wird, weil wir ja "nur" etwas trinken. Teilweise wurden wir auch gar nicht wirklich bedient, nachdem wir die Speisekarte erhalten hatten und bei der Rechnung wurde mehrmals sehr forsch betont, dass der Service bzw. Trinkgeld nicht inkludiert seien. Rom wäre eine so schöne Stadt, aber die Überheblichkeit und Unfreundlichkeit, die wir in den meisten Restaurants erfahren haben, trübt die Reise etwas. Sehr, sehr schade. Umso mehr merkt man, wie viel ein freundlicher Umgang eigentlich ausmachen würde.

Hier ein paar Tipps, wo wir wirklich sehr gut gegessen haben und auch der Service deutlich freundlicher war:


Ristorante Tonnarello (im Trastevere Viertel)

Das Restaurant war für uns ein echtes Highlight. Hier hat alles gepasst: Ein sehr freundlicher, aufmerksamer Service und richtig leckeres römisches Essen. Dieses Konzept überzeugte offenbar nicht nur uns, denn das Restaurant ist praktisch immer voll und man steht meistens kurz für einen Platz an. Wir waren um 18 Uhr dort und haben knapp 10min gewartet. Je später man kommt, desto länger wird die Wartezeit. Aber es lohnt sich.


Ristorante S. Anna

Diesen Tipp haben wir von Verwandten erhalten. Das Ristorante S. Anna befindet sich südlich der Piazza Navona und des Pantheons. Das italienische Restaurant bietet sehr leckere Pizzen und Pastagerichte zu fairen Preisen kombiniert mit einem super freundlichen Service.


Gelateria della Palma (Nähe Trevi Brunnen)

Bei den Gelaterias hat uns besonders die Gelateria della Palma beeindruckt. Die Auswahl ist riesig, denn es stehen 150 Eissorten zur Verfügung. Wir waren sogar mehrmals dort, weil das Eis wirklich sehr gut ist. Zusätzlich gibt es dort auch eine kleine Ecke mit Süssigkeiten zum Kaufen.


Il Gelato di Santa Maria

Ebenfalls sehr gutes Eis,gibt es bei Il Gelato di Santa Maria im Trastevere Viertel. Zwar gibt es hier weniger Sorten, dafür ist es deutlich günstiger als viele andere Eisdielen. 2 verschiedene Sorten mit grosszügigen Kugeln kosteten uns 2.50 Euro.
 

Venchi Cioccolato e Gelato

In diesem Shop haben wir sehr gute Pralinen gefunden. Nicht ganz günstig, aber wirklich sehr lecker.


Emporio Sant'Eustachio (Nähe Pantheon)

Für einen Kaffee oder einen kleinen Snack zwischendurch eignet sich das Emporio Sant'Eustachio. Der Kaffee ist etwas teurer, aber sehr gut und es gibt auch leckere Sandwiches. Perfekt für eine kurze Pause unterwegs.

 

Unterkunft in Rom

Unsere Unterkunft Hub Navona* hat vor allem durch die super Lage direkt hinter der Piazza Navona überzeugt, mitten in der Innenstadt und umgeben von vielen Restaurants. Von dort aus konnten wir alles bequem zu Fuss erreichen: 10min zum Pantheon, 15min zum Trevi Brunnen, 30min zum Vatikan, 30min zum Kolosseum.

 

Die Unterkunft ist gemütlich und verfügt nur wenige Zimmer. Wir hatten ein sauberes, grosszügiges Zimmer und wirklich sehr freundliche Gastgeber, die den Aufenthalt besonders angenehm machten. Auch auf individuelle Wünsche wurde eingegangen. Das Frühstück war inklusive und konnte jeweils über ein Formular bestellt werden. Es wurde zur gewünschten Uhrzeit (zwischen 7.30 und 10 Uhr) vorbereitet. Im Grunde war es wie ein kleiner Roomservice und da es keinen klassischen Frühstücksraum gab, wurd extra im Gang bei der Rezeption ein Tisch für uns gedeckt und das Frühstück dort serviert.

Kosten in Rom

Wir haben nicht alle einzelnen Kosten in Rom aufgeschrieben, z.B. die Verpflegung und Getränke sind immer sehr unterschiedlich. Hier aber eine kleine Übersicht über Transport, Unterkunft und Eintritte (Stand: 2023):

Flug Zürich - Rom mit Swiss: Fr. 138.- pro Person (nur mit Handgepäck)
Unterkunft für 4 Nächte: 693 Euro (für alle 3 Personen)
City Tax (sehr teuer): 6 Euro pro Person / Nacht (bei einem 5 Sterne Hotel können sie sogar 10 Euro betragen)
E-SIM: 4 USD für 1 GB (7 Tage gültig)
Taxi Flughafen - Innenstadt: 50 Euro
Leonardo Express: 14 Euro pro Person
Welcome to Rome Eintritt: 14.50 Euro
Tour Kolosseum & Forum Romanum: Fr. 77.- pro Person
Tour Vatikan: Fr. 91.60 pro Person
Tour Katakomben: Fr. 67.45 pro Person
Cappuccino: ca. 3-4 Euro
Apérol Spritz: 5 - 12 Euro (je nach Lage)
Bruschetta: 2 - 5 Euro
Pizza: ab 9 Euro

Wie kommst du in Rom von A nach B?

Zu Fuss
Zu Fuss kann man in Rom erstaunlich viel erreichen, denn viele Sehenswürdigkeiten liegen relativ nah beieinander. Der Trevi Brunnen, die Spanische Treppe und viele weitere Highlights sind gut miteinander verbunden. Wir haben deshalb fast alles zu Fuss gemacht und von unserem Hotel aus jeweils innert 30 Gehminuten sowohl den Vatikan als auch das Kolosseum erreicht.

Öffentliche Verkehrsmittel

Als Alternative gibt es in Rom Busse, die viele Strecken abdecken. Auch eine Metro gibt es, allerdings nicht überall in der Innenstadt, da viele Bereiche durch die antiken und unterirdischen Strukturen eingeschränkt sind. Insgesamt gibt es 3 Metrolinien und z.B. ab Termini Station gelangt man direkt zum Kolosseum.

Taxi / Uber

Natürlich gibt es in Rom auch Taxis. Über die Uber App werden teilweise auch offizielle Taxis vermittelt, da es in der Stadt strengere Vorschriften gibt. Wir selbst haben innerhalb der Stadt jedoch nie eines benutzt. Vom Flughafen ins Zentrum (oder umgekehrt) kostete ein Taxi pauschal 50 Euro pro Fahrt.

Geführte Ausflüge

Getyourguide* bietet viele Touren, Führungen und Eintrittskarten in Rom oder in die Umgebung an. Wir haben wie oben bereits beschrieben in Rom folgende 3 Touren mit Getyourguide gemacht und deshalb sehr viele spannende Hintergrundinformationen zur Geschichte Roms erhalten.

 

Schau doch einfach mal vorbei - es ist sicherlich etwas Interessantes für dich dabei. 

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